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Der Focusing-Blog

Impressionen aus der Sommerschule

Schloss Buchenau klein

 

Vom 22. bis zum 31. Juli fand in Schloß Buchenau die 41. internationale Sommeschule statt.

 

Sommerschule, das ist Focusing, Treffen von alten Bekannten und das Kennenlernen von neuen Menschen. Das Ganze mit Urlaubsflair, einem wunderbaren Ambiente und obendrein sehr gutem Essen.

Auch in diesem Jahr waren die angebotenen Themen wieder sehr vielfältig.

Im ersten Teil der Sommerschule war auch ein Kameramann anwesend, der im Rahmen von Klaus Renn´s Workshop filmte. Zu diesem Workshop eine schrieb Teilnehmerin:

 

Tiefenprozesse- Focusing- Demonstration mit Klaus Renn

Mit sich im Kontakt sein – mit andern in Kontakt sein

Mit dem sein, was ist. Pendeln nach innen, pendeln nach aussen und immer wieder verweilen. Das neu Entstandene mit einem tiefen Atemzug «würdigen» und körperlich wahrnehmen.

An den Vormittagen war Raum und Zeit für mich und mein Erleben. Zeit, mich mit meinen inneren Strukturen zu befassen und ganz beglückt festzustellen, dass sich in den letzten Jahren viel getan hat. Nur durch die gemeinsame Arbeit in Zweier- und Dreiergruppen wurde es mir möglich, das alles überhaupt zu bemerken.

Mit dem sein, was ist, hiess für mich, das Setting so anzunehmen, wie es auch kommuniziert wurde. D.h. die Demonstrationen mit Klaus und der jeweiligen TeilnehmerIn wurden gefilmt, so auch die danach folgenden Fragen der GruppenteilnehmerInnen an Klaus.

Es war spannend, wieder einmal «nur» zuzuhören bzw. zuzusehen und auch hier zu mir nach innen zu pendeln und dann wieder nach aussen. Miterleben zu dürfen, wie aus dem, was ist, Neues entsteht, ein kleiner Schritt vorwärts geht. Oft entstanden diese kleinen Schritte aus der Frage: «wie wäre es, wenn es gelöst wäre?»

Fast immer passt dazu das folgende Zitat von E.T. Gendlin:

«Ihr Körper weiss, in welche Richtung er gehen muss, ebenso wie Sie wissen, auf welche Seite man ein schief hängendes Bild geraderücken muss.»

Mein Dank geht an alle, welche sich für die Demonstrationen zur Verfügung gestellt haben!

 

Parallel zu dem Workshop von Klaus hielt Tony Hofmann ein Seminar zur Prozessphilosophie. Auch hierzu schrieb eine Teilnehmerin etwas:

 

Prozessphilosophie – Tony Hofmann

Von Christiane Henkel

Denken in Prozessen[1] - ich freute mich, dass ich in diesem Kurs, geleitet von Tony Hofmann, endlich mit anderen gemeinsam einen Zugang zum Prozessmodell bekommen würde. Gleichzeitig befürchtete ich ein wenig, dass bei diesem Thema wenig Raum für Körper und Erleben sein würde, was ich auf der Sommerschule immer besonders genieße. Doch mich packte die Theorie! Und ich merke jetzt in den Wochen danach, wie nachhaltig das Erleben (!) mit dem Prozessmodell tatsächlich für mich ist. Der gesamte Kurs war eine Einladung, ein eigenes Prozessmodell zu entwickeln und den eigenen Gedanken (dazu) auf die Spur zu kommen. Tony hat uns Schritt für Schritt an die grundlegenden "Prinzipien" der Prozess-Denkweise von Gendlin herangeführt, hat uns gezeigt, wie er es versteht und uns Möglichkeiten des spielerischen und erlebnisorientierten Zugangs gegeben. Außerdem haben wir das Original "phänomenologisch" gelesen und es auf uns wirken lassen. Erstaunlich, was in dieser Kombination passiert ist! Das Wie entsprach dem Was: Wir waren in einem gemeinsamen Prozess und je in unseren Einzelprozessen, nicht immer im gleichen Tempo, aber doch beieinander. Als Höhepunkt haben wir am Schluss in Form einer "experientiellen Kommunikation" (s. Hofmann 2017) Antworten auf Fragen auf einer tieferen Ebene miteinander geteilt. Lauter kleine Geschenke.
Bei aller oft kritischen Einschätzung des "komplizierten" Buchs von Gendlin habe ich etwas den Respekt davor verloren und wage mehr, es prozesshaft zu lesen und in mein eigenes Denken zu integrieren. Der Kurs wirkt noch nach und ich freue mich auf die Entwicklung meines eigenen Prozessmodells.
Danke an Tony und die anderen Teilnehmenden!
Und Körper und Erleben sind keineswegs zu kurz gekommen: Der Sommerschultag startete mit einem wunderbaren Tanz-Angebot für alle von Regula, das uns durch die 4 Elemente führte und den Körper weckte und erfrischte. Das Essen in Schloss Buchenau ist unglaublich gut, ich habe selten so lecker und abwechslungsreich in einem Tagungshaus vegetarisch (und vegan - und es gab auch Fleisch) gegessen.

 

Der Dank der Redaktion geht an die beiden Frauen, die so freundlich waren, uns einen kurzen Einblick zuzusenden.

Wir freuen uns sehr auf weitere Stimmen und Einblicke in das Erleben auf der 41. Sommerschule. Schickt doch gerne an einer der Mailadressen der Redaktion, kurze oder längere Impressionen. Besonders würden uns Stimmen aus dem 2. Teil der Sommerschule freuen.

Oder nutzt die Kommentarfunktion für eure Schilderung. Was immer ihr wählt - lasst gerne von euch hören.

 

 

[1] Wer nicht dabei war, aber sich für das Thema interessiert, der kann hier sich lesend der Prozessphilosophie annähern: Tony Hofmann:  Denken in Prozessen, zks-Verlag

 

 

 


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