Manche Entwicklungen geschehen leise – und tragen doch viel Zukunft in sich. Das DFI ist in den letzten Jahren gewachsen, gereift und hat Räume geschaffen, in denen Focusing lebendig weitergegeben wird. Hinter diesem Weg stehen Menschen, die mit Herz, Energie und Weitblick Verantwortung übernehmen. Einer dieser Schritte war die Erweiterung der Institutsleitung – und genau darum geht es in diesem Beitrag.
Klaus Renn hat mit ungeheurer Energie das DFI geformt und ein Institut geprägt, das nicht nur im Aus- und Weiterbildungsbereich viel anbietet, sondern auch in Veranstaltungen wie Impulskonferenz oder Sommerschule Möglichkeiten zum persönlichen Wachstum schafft. Noch immer erlebe ich Klaus voller Energie und Elan, Focusing in die Welt zu bringen, ist nach wie vor sein Herzens-Anliegen. Diese Arbeit hält frisch und gibt Energie, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Gleichzeitig ist es mehr als sinnvoll, rechtzeitig dafür Sorge zu tragen, dass so ein wunderbares, großes Werk wie das DFI weitergeht, auch wenn die Zeit voranschreitet.
Genau das ist im letzten Jahr passiert, als Klaus Charlotte Rutz als gleichberechtigte Teilhaberin in die Institutsleitung eingeladen hat. Viele von euch haben Charlotte schon auf der letzten Impulskonferenz erlebt, sie in Seminaren als Ausbilderin genossen oder Begegnungen auf der Sommerschule gehabt.
Dennoch wird es auch Menschen geben, die Charlotte noch nicht kennenlernen konnten und vielleicht gerne wüssten, wer bei dem Institut, dem sie sich verbunden fühlen, mit an der Spitze steht.
So entstand der Gedanke, dass ein kleines Interview ein Weg sein könnte, Charlotte und ihre feine Art, mit Focusing unterwegs zu sein, auch für diejenigen sichtbar zu machen, die bisher noch keinen Kontakt zu ihr hatten.
Wir waren beide sehr aufgeregt vor dem Interview, ich hatte noch nie diese Rolle der Interviewerin eingenommen und wollte ja, dass das ein angenehmes Gespräch wird. So haben wir - in guter Focusingmanier, erst etwas geplaudert, dann im Sinne von Freiraum schaffen ein bisschen die Situation wahrgenommen, darüber geredet und gemeinsam geatmet. Dann gings los und ihr könnt das Ergebnis hier ansehen. Wir haben nichts nachbearbeitet, zum einen, weil ich das nicht kann, zum anderen, weil es nicht um eine professionelle Performance ging, sondern ein freundliches Hallo von uns aus der Blog-Redaktion zu euch in die Wohnzimmer, Arbeitsräume und auf die Bildschirme.


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